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Der VW Käfer

Kommen wir heute zu einem weiteren Klassiker aus vergangenen Tagen. Wir hatten bereits über die „Ente“ und ihren Kultstatus, vor allem in Frankreich, berichtet. Heute möchten wir einen kurzen Blick auf ihr deutsches Pendant, den VW Käfer, werfen.

Das ursprüngliche Ziel der Entwickler war bei beiden Fahrzeugen identisch, es sollte ein erschwingliches Fahrzeug für die breite Bevölkerung gebaut werden. Nach dem Entwurf von Ferdinand Porsche begann nach dem Zweiten Weltkrieg die serienmäßige Produktion des Käfers und bereits 1955 feierte Volkswagen das millionste Exemplar.

Mit einem Käfer kam man (fast) überall hin.

Die Namensgebung verhielt sich im Übrigen fast identisch zu der der Ente. Die New York Times hatte für das kleine, kugelrunde Fahrzeug in einem Artikel den englischen Begriff „Beetle“ (deutsch: Käfer) verwendet und schon war der Name geboren. Eigentlich hieß er VW 1200 oder VW 1300, doch fast alle kennen ihn unter seinem Spitznamen. Erfolgreich wurde er auch ins Ausland exportiert und erobert schnell den US-amerikanischen Markt.
Viele kennen vielleicht noch den Film „Ein toller Käfer“ aus dem Jahr 1968, in dem die Hauptrolle von Herbie, einem VW Käfer mit der Nummer 53 übernommen wurde. Etwas eigensinnig und dennoch niedlich, trug der Film sicherlich zur weiteren Steigerung seiner Beliebtheit bei. 

Mit einem Käfer kam man (fast) überall hin. Ob es für den Sommerurlaub in die Alpen oder bis nach Italien ging oder in den Norden ans Meer – kein Problem. Vielleicht nicht sonderlich schnell und komfortabel, doch der Weg war das Ziel und irgendwann kam man – bei einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 80 bis 100 km/h – am gewünschten Ort an.
Dank der kleinen Motorbauweise konnte man relativ viel Gepäck mit sich führen und sollte der Stauraum einmal nicht ausreichen, gab es unterschiedliches Zubehör, wie z. B. Dachgepäckträger. Aber nicht nur bei der Verstauung vom Gepäck gab es unterschiedliche Variationen, sondern auch bei den Käfermodellen selbst. Durch den langen Produktionszeitraum von über 40 Jahren entstanden unzählige Modelle und mindestens genauso viele Sondermodelle/-Anfertigungen. Schon Ferdinand Porsche erdachte drei Karosserievarianten seines Autos: eine Limousine mit geschlossenem Dach, eine mit Faltschiebedach und ein Cabriolet. Alle drei Versionen wurden umgesetzt. Insgesamt wurden vom Käfer 21.529.464 Stück gebaut und 2003 hieß es endgültig Abschied nehmen – die Produktion wurde eingestellt. Zwar versuchte man mit dem „(New) Beetle“ an die alten Erfolgsgeschichten anzuknüpfen, was allerdings nicht wirklich gelang, so dass auch dessen Produktion 2019 endgültig eingestellt wurde. Damit ging eine Ära ging zu Ende. 

Aber er läuft und läuft und läuft und läuft – wie schon die damalige Werbung aussagte, mit seinem luftgekühlten Vierzylinder-Boxermotor. Man behauptet, dass sich der Motor durch einen (damals) gängigen Porsche-Motor, ohne große Umbaumaßnahmen, austauschen ließ, inklusive gewisser Leistungssteigerung. Ob es sich nur um Gerüchte handelt? 

Robust, ausdauernd und zuverlässig – so überzeugt der Käfer weltweit seine Liebhaber und gilt auch heute noch als Kultfahrzeug. Wir bekommen immer wieder mal ein Modell in unseren Showroom, vielleicht haben wir auch Ihr Traumauto?

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